Google Ads · B2B-Mittelstand

Google Ads Agentur Memmingen & Allgäu
— Anfragen statt Klicks

4,8 / 5,0 · ProvenExpert Direkt mit dem Gründer 6+ Jahre B2B-Mittelstand
Kosten transparent

Was Google Ads für B2B-Mittelstand realistisch kostet

Es gibt zwei Kostenblöcke: das Mediabudget, das direkt an Google geht, und das Agentur-Honorar für Setup, Betreuung und Optimierung. Beides sollte sauber getrennt werden — wer beides bündelt, hat schlechte Anreize im Vertrag.

Setup einmalig
ab 400 €

Account-Audit, Conversion-Tracking-Setup, Keyword-Recherche, Erst-Kampagne mit 1 bis 2 Anzeigengruppen.

Laufende Betreuung
600 – 1.500 €

Pro Monat. Optimierung, Reporting, monatliches Strategie-Gespräch, Anzeigentexte, Bid-Management.

Mediabudget
ab 500 €

Pro Monat Untergrenze. Sinnvoll wird es ab 1.500 €. Bei Glasbau-Notdienst erzielen wir mit 1.000 € rund 8 bis 15 Anrufe.

Was wir nicht machen: Provisionsmodelle auf Mediabudget. Die schaffen den Anreiz, Budget hochzuhalten — auch wenn es längst nichts mehr bringt. Bei uns ist das Honorar fix, das Mediabudget fließt direkt an Google. So sind unsere Empfehlungen ehrlich, auch wenn sie heißen: „weniger ausgeben, das funktioniert nicht".

Ehrliche Beratung

Wann Google Ads sich lohnen — und wann nicht

Lohnt sich

  • Hochpreisige B2B-Aufträge ab 1.500 € Auftragswert — auch eine einzelne Anfrage kann sich rechnen.
  • Klare lokale Notdienst-Suchen — Glaserei-Notdienst, Heizungsausfall, Schlüsseldienst.
  • Spezialisierte Industrie-Nischen mit niedrigem Wettbewerb und hohen Margen.
  • Saisonale Spitzen — kurzfristig Sichtbarkeit hochfahren, wenn die Auftragslage es erlaubt.
  • Markteintritt in neuer Region — Google Ads bringen schnellere Daten als organisches Wachstum.

Lohnt sich nicht

  • Niedrigmargige Volumengeschäfte — bei 200 € Auftragswert frisst der Klickpreis schnell die Marge.
  • Auf Empfehlung volllaufende Pipeline — wer schon ausgelastet ist, braucht keine zusätzliche Akquise.
  • Unklare Conversion-Definition — wer nicht messen kann, was eine gute Anfrage ist, optimiert auf Lärm.
  • Stark umkämpfte Kategorien mit Klickpreisen über 20 € ohne Differenzierung — wirtschaftlich oft nicht darstellbar.
  • Ohne Conversion-Tracking starten — Budget verbrennen ohne Lerneffekt.
Vorgehen Schritt für Schritt

Sauber strukturiert,
messbar gesteuert

Sechs Phasen, klar getrennt. Keine schwammigen „Optimierungs-Sprints". Jede Phase hat ein definiertes Ergebnis, das Sie sehen und freigeben.

01

Conversion-Tracking zuerst

GA4, Google-Ads-Conversions, Server-Side Tagging über GTM, Consent-Mode v2. Bevor wir einen Cent ausgeben, messen wir sauber, sonst optimieren wir auf Klicks statt Anfragen.

02

Keyword- & Suchintention-Recherche

Trennung in Brand, Generic, Konkurrenz, Notdienst, Informational. Echte Suchanfragen aus Search-Console-Daten und Google-Ads-Suchbegriffsbericht — nicht aus Excel-Listen vom letzten Praktikanten.

03

Kampagnen-Architektur

Brand vs. Generic separat. Such- vs. Performance-Max getrennt. Anzeigengruppen pro Suchintention. Klar benannt, sauber budgetiert, ehrlich priorisiert.

04

Anzeigentexte & Erweiterungen

Mehrere Anzeigenvarianten mit klarer USP-Differenzierung. Sitelinks, Snippets, Anrufe, Standort-Erweiterungen. Bei lokalen Suchen die Adresse direkt mit ausspielen.

05

Landingpage-Optimierung

Die beste Anzeige nutzt nichts, wenn die Zielseite verwirrt. Wir bauen Landingpages mit klarer Frage-Antwort-Struktur, Trust-Signalen, sichtbarer Telefonnummer und einem fokussierten Conversion-Element.

06

Reporting & monatliche Strategie

Looker-Studio-Dashboard mit den drei wichtigen Zahlen: Anfragen, Kosten pro Anfrage, qualifizierte Leads. Monatlicher Strategie-Call mit klaren Hebeln statt Floskeln.

Praxis-Beispiel

Konkretes Setup: Glasbau-Notdienst im Allgäu

Damit Sie ein Gefühl für reale Zahlen bekommen — hier ein anonymisiertes Setup für einen Glasbau-Betrieb mit Standorten in Memmingen und Kempten. Ziel: Notdienst-Anrufe für zerbrochene Schaufenster, Einbruchschäden und akute Glasschäden.

Ausgangslage

  • Etablierter Betrieb mit 12 Mitarbeitern, lebt seit Jahren von Empfehlungen
  • Notdienst-Pipeline schwankt stark — manche Wochen voll, andere fast leer
  • Wenig Online-Sichtbarkeit, Google-Profil gepflegt aber keine eigene Strategie
  • Auftragswert pro Notdienst-Einsatz: 600 bis 2.400 €

Setup

  • Mediabudget: 1.200 € pro Monat
  • Kampagnen: 1× lokale Such-Kampagne Memmingen, 1× Kempten, 1× Brand-Schutz
  • Keywords: „Glaserei Notdienst Memmingen", „Schaufenster zerbrochen", „Einbruch Glasschaden Allgäu", plus 30 Long-Tail-Varianten
  • Tracking: Google Click-to-Call als Primary Conversion, Formular-Submissions als Secondary
  • Negative Keywords: 80+ Begriffe wie „Anleitung", „selber machen", „kostenlos"

Zahlen anonymisiert, basieren auf einem realen Mandat. Branche und Standort stimmen, Betriebsname auf Wunsch nicht genannt. Quellen: Google-Ads-Account, GA4, internes CRM.

Real-Mandat verifizierbar

Im B2B-Vertrieb: Lead-Gen-Setups für Hersteller wie X-Frame Glasprofile — B2B-Glastrennwand-Anbieter mit bundesweiter Ausschreibungs-Akquise. Stadt-zentrierte Search-Kampagnen flankieren das organische 7-Stadt-Setup. Konkrete CPC, CTR und Conversion-Werte unterliegen NDA — Setup-Existenz selbst ist öffentlich.

Leistungsumfang

Was bei uns Google Ads beinhaltet

  • Account-Audit & Strukturanalyse bestehender Kampagnen
  • Keyword- & Suchintentions-Recherche aus echten Daten
  • Konkurrenz-Anzeigenanalyse und Differenzierung
  • Anzeigentexte mit A/B-Tests und USP-Differenzierung
  • Landingpage-Optimierung (mit eigenem Webdesign-Team)
  • Negative-Keyword-Pflege (laufend, nicht nur einmal)
  • Conversion-Tracking-Setup (GA4 + Ads + Server-Side)
  • Performance Max & Demand Gen wo wirklich sinnvoll
  • Remarketing & Customer-Match-Listen
  • Phone-Call-Tracking inkl. Anrufdauer-Filter
  • Looker-Studio-Reporting mit klaren KPIs
  • Strategie-Calls (mind. 1× pro Monat, mehr bei Bedarf)
Erfahrungsschatz

Vier typische Google-Ads-Fehler im Mittelstand

In sechs Jahren B2B-Mittelstand-Betreuung sehen wir immer wieder dieselben Fallen — auch bei Betrieben, die schon mehrere Agenturen durch hatten.

1. Klicks statt Anfragen messen

„Wir hatten 2.000 Klicks im Monat" heißt nichts. Wenn niemand davon angerufen oder Formular gesendet hat, war das Geld weg. Wir messen ausschließlich auf Anfragen — Klicks sind ein Zwischenschritt, nicht das Ziel.

2. Brand- und Generic-Suchen mischen

Wer Suchen auf den eigenen Firmennamen mit Suchen auf „Glaserei Memmingen" in einer Kampagne mischt, sieht nie, was wirklich Neukunden bringt. Brand-Suchen haben naturgemäß bessere Conversion — die verfälschen die Daten der eigentlichen Akquise-Kampagne.

3. Performance Max ohne Conversion-Daten einschalten

Performance Max braucht mindestens 30 Conversions pro Monat, um sinnvoll zu lernen. Wer ohne diese Datengrundlage einschaltet, verbrennt drei Monate lang Budget auf irrelevanten Plätzen — Display, YouTube, Gmail — bevor der Algorithmus auch nur ansatzweise Muster erkennt.

4. Keine negativen Keywords pflegen

Bau-Handwerk-Suchanfragen enthalten viele unpassende Begriffe — „Anleitung", „selber machen", „Schulung", „Kostenvoranschlag" wenn keine erstellt werden. Eine vernachlässigte Negative-Keyword-Liste führt zu 20 bis 40 Prozent verbranntem Budget, ganz ohne dass jemand es bemerkt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu
Google Ads

Was kostet Google Ads für B2B-Mittelstand realistisch?+

Ein realistisches Setup für B2B-Mittelstand startet bei 400 bis 800 € einmaligem Aufwand und 600 bis 1.500 € monatlicher Agentur-Betreuung. Mediabudget kommt obendrauf — 500 € pro Monat sind Untergrenze, sinnvoll wird es ab 1.500 € aufwärts. In sehr nischigen Märkten wie Glasbau-Notdienst funktionieren auch kleinere Budgets, in stark umkämpften Branchen wie SaaS oder Versicherungen sind 5.000 € plus üblich.

Wie lange dauert es, bis Google Ads Kampagnen für B2B funktionieren?+

Erste Klicks und Anfragen kommen innerhalb von 24 bis 72 Stunden. Bis Kosten pro Lead realistisch eingependelt sind, brauchen wir etwa 4 bis 8 Wochen — der Algorithmus muss Conversion-Daten sammeln. Bei B2B-Themen mit niedrigem Suchvolumen kann es auch 2 bis 3 Monate dauern, bis genug Daten für saubere Optimierung vorliegen.

Wann lohnen sich Google Ads für Glasereien, Handwerk oder Industrie?+

Drei Bedingungen müssen erfüllt sein: Erstens hochpreisige Aufträge ab etwa 1.500 € Auftragswert. Zweitens klare Such-Anfragen wie „Glaserei Notdienst Memmingen" oder „Sicherheitsglas Großauftrag". Drittens die Bereitschaft, Conversion-Tracking ehrlich aufzusetzen. Wer nur über Empfehlungen volllaufende Pipeline hat, braucht keine Ads — Google Ads sind Akquise-Booster, kein Selbstzweck.

Wie unterscheidet sich Google Ads für B2B vom B2C-Marketing?+

B2B-Suchanfragen haben deutlich geringeres Volumen, dafür aber höhere Auftragswerte. Statt Performance-Max-Kampagnen mit breitem Targeting setzen wir bei B2B auf präzise Such-Anzeigen mit hoher Match-Type-Disziplin, ergänzt durch LinkedIn-Audience-Lists und negative Keywords. Conversion ist nicht der Kauf, sondern die qualifizierte Anfrage — entsprechend wird das Tracking aufgebaut.

Welche Conversion-Tracking-Methoden setzen wir 2026 ein?+

Standard sind GA4 mit Enhanced Conversions, Google-Ads-Conversion-Tags und Server-Side-Tagging über GTM. Bei DSGVO-kritischen Setups ergänzen wir Consent Mode v2 und First-Party-Cookies. Phone-Call-Tracking läuft über Forwarding-Nummern oder direkt über Google Click-to-Call. Form-Submissions werden mit Backend-Validierung verifiziert, damit Bot-Anfragen nicht das Conversion-Modell verfälschen.

Sollte ein Mittelständler SEO oder Google Ads zuerst machen?+

Beides parallel ist ideal — wenn Budget reicht. Ads bringen sofortige Sichtbarkeit und füllen die Pipeline kurzfristig. SEO baut langfristig Sichtbarkeit auf, die nach 12 Monaten oft günstiger ist als Ads. Wer nur eines wählen muss: bei akutem Lead-Bedarf Google Ads, bei langfristiger Brand- und Marktpositionierung SEO. Bei vielen B2B-Mittelständlern starten wir mit Ads, weil die Lernkurve schneller ist und das Marktverständnis dann SEO informiert.

Was ist Performance Max und wann ist es sinnvoll?+

Performance Max ist Googles automatische Cross-Channel-Kampagne — Suche, Display, YouTube, Gmail in einer Kampagne. Für reines B2B-Lead-Gen ist sie oft zu breit gestreut. Sinnvoll ist sie, wenn klare Conversions vorliegen (mindestens 30 pro Monat) und die Marke schon Bekanntheit hat. Bei kleinen Budgets oder Awareness-Aufbau nutzen wir lieber dedizierte Such- und Display-Kampagnen mit klarer Kontrolle.

Welche typischen Fehler machen Mittelstandsbetriebe bei Google Ads?+

Vier Klassiker: Erstens Klicks statt Anfragen messen. Zweitens Brand- und Generic-Suchen in einer Kampagne mischen — verfälscht alle Daten. Drittens Performance Max einschalten ohne Conversion-Daten — verbrennt Budget auf falsche Zielgruppen. Viertens kein negatives Keyword-Set pflegen — Branchen wie Bau-Handwerk haben viele irrelevante Begriffe (z.B. „Kostenvoranschlag" wenn man Kostenvoranschläge nicht erstellt).

Wie viele Anfragen kann ich pro 1.000 € Mediabudget realistisch erwarten?+

Stark abhängig von Branche und Suchintention. Bei Glasereien-Notdienst liegen wir bei 8 bis 15 qualifizierten Anrufen pro 1.000 € Mediabudget. Bei B2B-Industriebauteilen mit 5-stelligen Auftragswerten reicht oft eine einzige Anfrage, um sich zu rechnen. Bei Lastenheft-Beratung im IT-Umfeld zählen wir 3 bis 5 Beratungstermine pro 1.000 € — Klicks-zu-Termin-Quote oft nur 1 bis 2 Prozent, dafür aber hochwertige Leads.

Bin ich an einen Vertrag gebunden, oder kann ich monatlich kündigen?+

Wir arbeiten ohne lange Vertragsbindung. Erstes Setup mit drei Monaten gemeinsamer Aufbauphase, danach monatlich kündbar. Begründung: Wer sich nach drei Monaten festen Daten gegen die Zusammenarbeit entscheidet, hat einen Grund — den wollen wir hören, nicht überreden. Lange Verträge sind ein Symptom schlechter Agentur-Performance.

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